Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass alle Gedichte weder meinen Gemütszustand spiegeln noch meine geistige Verfassung. Heute nicht und auch nicht gestern. Ich bin Künstler und somit ist es mir fast schon ein Anliegen, andere Menschen zu verstehen und ihr Handeln. Und ihnen, wenn möglich, mit meinen Worten eine Lobby oder auch eine Stütze in der Welt zu sein.

Auch behaupte ich nicht, dass jeder Zeile große literarische Kraft innewohnt,  nichtsdestotrotz gefallen sie mir auch heute noch. Die einen mehr, die anderen weniger. Aber nie so wenig, dass ich nicht zu ihnen stehen könnte. Zudem manches im Schaffen so weit zurückliegt, dass ich mich im Notfall nur noch fremdschämen müsste. (Die, die bei denen es ganz schlimm ist, habe ich ohnehin schon längst den Flammen der Zeit übergeben und mir aus der Asche neuen, nährenden Boden geschaffen.)

 

Achtung! Menschen mit einem empfindsamen Gemüt möchte ich doch bitten, Abstand von den Rubriken Melancholie, Höllenrufe und Kinderaugen zu nehmen. Es sind zumeist schlimme Dinge, die dort ihre Erwähnung finden. Man muss sich nicht immer damit beschäftigen, darf aber nie vergessen, dass es sie gibt.