Ein Buch, das vor langer Zeit für zwei Jahre bei einem Verlag festlag, der sich dann doch leider dagegen entschieden hat, es zu veröffentlichen. Was aus heutiger Sicht verständlich ist, hatte es doch einige grobe Schwächen, auch und vor allem handwerklicher Art. Diese dürften aber inzwischen fast gänzlich beseitigt sein. So hoffe ich. (Der Anfang ist natürlich immer noch sehr seltsam, was aber schon dem Protagonisten und seiner Geschichte geschuldet ist.) Ein Buch, dem ich schon deswegen persönlich das größte Potenzial zuspreche, von all meinen Werken, irgendwann im Spiegel auf der für viele Schriftsteller so unglaublich wichtigen Seite aufzutauchen. (Das sage ich, auch wenn es scheinbar ein Geschmäckle hat, ein so wichtiges Thema mit solch banalen Dingen zu verknüpfen. ) Leider ist es mir noch immer nicht gelungen, den Inhalt für jemanden, der es nicht kennt, mit wenigen Worten begreifbar zu machen. Denn es nicht nur ein Betroffenheitsbuch, sondern auch ein sehr unterhaltsames Werk. Zudem hat es Humor. Und wenn man sich erst einmal an die Sprache gewöhnt hat, dann ist es auch ein gutes Buch. Wenngleich das Thema ein sehr schreckliches ist. Aber meiner Meinung nach nur so zu ertragen. (Das ist das Cover der Printausgabe.)

 Link zur Leseprobe (60-seitig)

 

 

 

SCHWEIG

 

Ein Kind das wollte lachen und singen

Lippen wie Rosenblüten

da kam der schwarze Mann

brutal

alles beschmutzend

drückte sie zusammen

welkes Laub

und befahl:

 

"Schweig!“

 

EinBuch über sexuellen Missbrauch und über das, was solch ein Unglück in eines Menschen Kopf anstellen kann. Aber auch ein Buch, das einen Weg der Heilung aufzeigt. Selbst wenn dieser Weg manchmal wie ein Märchen klingt. Aber hat es solch ein Schicksal nicht verdient, ab und zu auch so ein Märchen sein zu dürfen? Denn nur wer die Hölle gesehen, der vermag auch das Licht der Sterne zu trinken.

 

Das ist das Cover der E-Book-Ausgabe.